Dürfen Mieter Haustiere Verbieten

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Andererseits ist der Wunsch nach einem Haustier für viele Mieter sehr groß. Das Gesetz schweigt zum Thema Haustierhaltung – was die Lage nicht gerade einfacher macht. Welche Haustiere in der Mietwohnung gehalten werden dürfen und welche Tiere der Vermieter verbieten darf, verraten wir im Folgenden. Haustiere im Mietrecht . Das Mietrecht regelt schon lange, dass Kleintiere wie Nagetiere, Vögel oder Fische von jedem Mieter gehalten werden dürfen – unabhängig davon, was der Vermieter dazu.

Präzedenzfall in Köln Vermieter dürfen Hunde und Katzen

Wollen sich Mieter einen Hund oder eine Katze zulegen, wird das Ganze schon etwas komplizierter. Generell verbieten dürfen Vermieter die Katzenhaltung und die Hundehaltung in der Mietwohnung nicht. Das bestätigte im März 2013 auch der Bundesgerichtshof in einem wegweisenden Urteil (Az.: VIII ZR 168/12).

Dürfen mieter haustiere verbieten. Vermieter dürfen unter Umständen einem Mieter das Halten von Katzen verbieten. Wie die rechtliche Situation aussieht, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Inwieweit der Vermieter das Halten von Katzen verbieten darf, ist unterschiedlich. Die… Letztendlich müssen Mieter den regelmäßigen Besuch einer Nachbarskatze durch die geöffneten Fenster und Türen nicht dulden – betroffene Mieter dürfen dann sogar die Miete um ca. 10 Prozent mindern (Amtsgericht (AG) Potsdam, Urteil v. 19.06.2014, Az.: 26 C 492/13). Mietvertragsklauseln Gemäß den Urteilen des BGH und dem Mietrecht dürfen Haustiere durch Vermieter nur mit einer Begründung abgelehnt werden. Die Zustimmung dürfen Vermieter also nicht grundlos verweigern. Haben bereits andere Mieter Haustiere, bedarf es einer nachvollziehbaren Begründung, warum neue Mieter ein Tierverbot für diese Mietwohnung erhalten.

Dürfen Vermieter verbieten, Haustiere zu halten? Das Gericht hat im Präzedenzfall entschieden: Vermieter dürfen Hund und Katze nicht verbieten. Haustiere sind des Menschen liebste Weggefährten. Vermieter dürfen kaum eingreifen Foto: iStock. Das Amtsgericht Köln zeigt ein Herz für Tiere. Ob Hund, Kaninchen oder Königskobra: Haustiere sind nicht in jedem Mietshaus gern gesehen. Doch oft hat der Vermieter kein Mitspracherecht. Das gibt Mietern aber nicht jedes Recht auf jedes Tier. Ein Grund, einem Mieter die Katzenhaltung zu verbieten, kann die Katzenallergie eines anderen Mieters sein. Der Vermieter muss dann die Interessen des Katzenhalters gegen die des Allergikers abwägen. Sowohl Vermieter als auch Gerichte kommen dabei in gleich gelagerten Fällen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Darf Vermieter Katze verbieten? 4 Gründe: Es muss immer eine vertragsgemäße Nutzung der Wohnung nach § 535 I BGB möglich sein. Ein Vermieter kann im Einzelfall die Haltung von Katzen verbieten. Entscheidend hierfür sind die Lage und Größe der Wohnung sowie das Verhalten der Katze und die Gesamtanzahl der Haustiere. Wenn es um Haustiere geht, gibt es oft Streit zwischen Mietern und Vermietern. Verbieten dürfen Vermieter die Haltung nur bei guten Gründen. In der Regel haben sie aber ein Mitspracherecht. Ja. Nach herrschender Lehre kann er dies tun. Ob ein Mieter Tiere in der Wohnung halten darf oder nicht, hängt in erster Linie vom jeweiligen Mietvertrag und den dazu gehörenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (dem "Kleingedruckten") ab. Hierbei sind vier Varianten denkbar: Der Vermieter kann die Haltung für alle oder einzelne Tierarten ausdrücklich erlauben, von seiner Zustimmung.

Der Bundesgerichtshof befand in einem Urteil, dass Vermieter das Halten von Hunden oder Katzen nicht generell verbieten dürfen. Nur wenn die "Störfaktoren" überwiegen, müssen die tierischen. Dürfen Vermieter Tierhaltung in der Mietwohnung verbieten? Kann ein Verbot der Tierhaltung im Mietvertag geregelt werden? Ist ein Verbot der Tierhaltung auch nachträglich möglich? Für Vermieter können die verschiedensten Gründe vorliegen, ein Verbot der Tierhaltung in Ihrer Mietwohnung anzustreben. Ob schlechte Erfahrungen mit Vormietern, Allergien der Nachbarn oder einfach um. Keine eindeutigen Regelungen. Haustiere in Wohnung (© Monika Wisniewska / Fotolia.com) Was die Haustierhaltung in Mietwohnungen angeht, gibt es keine eindeutigen Regelungen, an denen sich Mieter und Vermieter generell orientieren können. Daher wird hier von Fall zu Fall zu entscheiden sein. Prinzipiell ist zu sagen, dass Kleintiere nicht der Zustimmung.

Und nein, sie haben das Hausrecht und sie dürfen in ihrer Wohnung tun und lassen was sie möchten. Solange sie damit niemanden belästigen. Dass die Schwägerin des Vermieters eine Allergie hat, ist natürlich ärgerlich, aber gib dir noch lange nicht das Recht. Ihnen ihr Besuch oder den Pflegehund zu verbieten. Grundsätzlich gilt aber eine erlaubnisfreie Kleintierhaltung.Danach ist die Haltung kleiner Haustiere, wie Fische, Ziervögel, Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Goldhamster, Zwergkaninchen, Schildkröten und ungefährlicher Schlangen, harmloser kleiner Echsen, in Aquarien, Terrarien oder Käfigen, sowie die Haltung von Chinchillas dem bestimmungsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung. Nein, entschied der Bundesgerichtshof im März 2013 (AZ.: VIII ZR 168/12). Demgemäß würden Klauseln, die die Tierhaltung generell verbieten, eine unangemessene Benachteiligung für den Mieter darstellen und wären somit unwirksam. Vielmehr müsste eine „umfassende Interessenabwägung im Einzelfall“ erfolgen, hieß es im Urteil.

Haustiere sind nicht bei allen Vermietern beliebt – dennoch dürfen sie Haustiere nicht generell verbieten. Was Mieter über Haustierhaltung wissen müssen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Mieter den Vermieter fragen. Welche Haustiere sind erlaubt? Eine einfache Faustregel besagt: Problemlos als Haustier gehalten werden dürfen Tiere, die. nur innerhalb der Wohnung gehalten werden, von denen keine Gefahr ausgeht, keine Belästigung für andere Mieter sind und; die Wohnung nicht beschädigen. Gemäß des überwiegenden Teils der Rechtsprechung zählen Katzen im Mietrecht zu den Kleintieren.Nach Urteilen des Bundesgerichtshofs darf die Katzenhaltung in einer Mietwohnung nicht pauschal verboten werden (BGH, 20.3.2013, Az.: VIII ZR 168/12; BGH, 14.11.2007, Az.: VIII ZR 34/06).

Vermieter haben oft Angst vor Beschädigungen, und Mieter fühlen sich durch ein Verbot eingeschränkt. Ein weiteres Urteil zeigt: Gänzlich verbieten dürfen Vermieter bestimmte Tiere nicht.

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